Ablauf am Operationstag

Am Operationstag sollten Sie 30-60 Minuten vor dem geplanten Operationszeitpunkt im ambulanten Operationszentrum sein. Bringen Sie uns bitte die Versicherungs-Chipkarte, Unterlagen für die Operation und ggf. Röntgenbilder mit.
Sollten Sie Angst oder starke Aufregung verspüren, bitten Sie uns um eine Beruhigungstablette mit einem Schluck Wasser.
Nach Durchführung weniger Formalien werden Sie in den Vorbereitungs- und Nachruheraum gebracht, wo Sie sich umziehen und OP-Kleidung erhalten. Ihre privaten Sachen können Sie einschließen und den Schlüssel am Handgelenk festgemacht mit in den Operationsraum mitnehmen.
Am Handrücken oder an der Ellenbeuge wird in eine Vene eine Plastikkanüle gelegt. Darüber können Medikamente und Flüssigkeit gegeben werden.
Im Operationssaal werden Sie auf dem Op-Tisch gelagert und an Überwachungsgeräte angeschlossen: eine Manschette an Oberarm mißt automatisch Ihren Blutdruck, ein Sensor an einem Finger überwacht den Kreislauf und die Versorgung mit Sauerstoff im Blut, zur Überwachung der Herztätigkeit werden ggf. drei EKG-Elektroden auf Ihre Brust geklebt und angeschlossen. Während einer Allgemeinnarkose werden nach dem Einschlafen über Sensoren am Beatmungsgerät Ihre Atmung und Lungenfunktion gemessen.
Der weitere Verlauf ist abhängig davon, ob Sie eine Allgemein-, Regional- oder Lokalanästhesie erhalten.
Nach Beendigung des Eingriffs werden Sie im Bett oder Rollstuhl zurück in den Nachruhrraum gebracht. Dort bleiben Sie bis Sie entlassungsfähig sind. In der Regel sollte das nach 1-2 Stunden soweit sein.